Viele Camper fliehen in der kalten Jahreszeit in den Süden. Dabei kann auch Wintercamping bei richtiger Vorbereitung eine wunderschöne Erfahrung sein. Wenn du gemeinsam mit deinem Hund das Abenteuer wagen möchtest, findest du hier Tipps und Anregungen.
Bademantel
Wenn dein Hund es mag, kannst du zusätzlich einen Hundebademantel verwenden. Dieser wird dem Hund nach dem Ausflug angezogen und saugt dann das Wasser aus dem Fell auf. Zusätzlich ist auch hier das Interieur deines Campers vor Spritzern geschützt, wenn dein Hund sich schüttelt.
Allein mit Bademantel wirst du allerdings nicht auskommen, weil dieser nur den Körper bedeckt. Das bedeutet, für das Abtrocknen der Pfoten sind weiterhin Handtücher notwendig.
Handtücher
Bei den Ausflügen durch den Schnee ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr nass werdet. Damit dein Hund gesund bleibt und sich nicht erkältet, ist es ratsam, ihn abzutrocknen. Außerdem willst du bestimmt auch die Einrichtung deines Camping-Fahrzeugs schützen.
Besonders praktisch sind beim Camping Mikrofaser-Handtücher, denn diese nehmen wenig Platz ein, sind saugstark und trocknen schnell.

Wintermantel
Wenn du einen kälteempfindlichen Vierbeiner hast, zu denen besonders kleine, alte und kurzhaarige Hunde zählen, ist der Einsatz eines Wintermantels für die Ausflüge ratsam. Mittlerweile gibts viele verschiedene Varianten an Hundemänteln.
Idealerweise ist der Anorak wasserabweisend oder sogar wasserdicht, winddicht und weich gefüttert. So ist deine Fellnase beim Wandern gut geschützt und du hast im Nachhinein nicht allzu viel Arbeit mit dem Abtrocknen.
Schlafplatz
Es kann im Winter nachts sehr kalt beim Campen werden, umso wichtiger die Isolation in deinem Fahrzeug. Wenn dein Hund nicht bei dir im warmen Bett schläft, braucht er gut isoliertes, wärmendes Hundebett. Dieses sollte für erholsamen Schlaf die Bodenkälte gut abhalten und gemütlich sein.
Zusätzlich kannst du unter das Bettchen eine Isomatte legen. Damit dein Hund es besonders gemütlich hat, kannst du zudem einen Kuschelsack, einen Fleece-Mantel oder wärmende Hundedecken nutzen.
Es gibt außerdem selbstwärmende Thermodecken, bei denen die Körperwärme gespeichert wird.
Snacks
Mit einem aktiven Alltag ist der Energiebedarf bei niedrigen Temperaturen vergleichsweise erhöht, wie eine Studie aus dem Jahr 2017 aufzeigte. Das liegt daran, dass viel Energie für die Regulation der Körpertemperatur, wie das Erwärmen der eingeatmeten Luft, aufgewandt wird.
Das ist auch bei deinem Hund der Fall. Damit sein Kalorienbedarf gedeckt ist, lohnt es sich, nahrhafte Snacks an Bord zu haben.
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Bildmaterial: © Nele Landero

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