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Podcast: Brisantes EU-Vorhaben: Drohen massive Einschränkungen bei Campingreisen?

April! April! Ihr habt hoffentlich gemerkt, dass dies nur ein Aprilscherz war.

Nele und Sebastian haben ein brisantes EU-Dokument zugespielt bekommen, das den Campingurlaub vieler Wohnmobilisten grundlegend verändern könnte. Es geht um den sogenannten „Camping Carbon Pass" – einen CO₂-Emissionsnachweis für Campingfahrzeuge, der laut aktueller Planung bereits ab 2027 kommen soll. Was genau das für dich als Camper bedeutet und welche Änderungen drohen, erfährst du in dieser Episode!

Nele und Sebastian haben ein brisantes Dokument zugespielt bekommen – und das, was darin steht, könnte den Campingurlaub für viele von uns grundlegend verändern. Es geht um den sogenanntenCamping Carbon Pass (CCP), eine geplante EU-Direktive, die ab dem 1. Januar 2027 für alle Halter von Wohnmobilen, Wohnwagen, Kastenwagen und Campingbussen gelten soll. Mit einer ersten Bestätigung aus Straßburg im Gepäck ordnen die beiden ein, was da auf uns zukommen könnte.

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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Was der Camping Carbon Pass (CCP) ist: eine neue Nachweispflicht für Halter von Freizeitfahrzeugen – mit CO₂-Budget und Pflichtregistrierung beim Kraftfahrtbundesamt

  2. Der Comfort Footprint (CFP): Wie Fahrzeuggröße, Schlafplätze, Klimaanlagen, Kühlschränke und sogar elektrische Markisen in die CO₂-Bilanz einfließen sollen

  3. Statement von Dr. Heinz-Gerhard Möllenbeck, Referent für Mobilitätsrecht beim europäischen Verbraucherschutzbüro in Straßburg, zur Einordnung der Direktive und dem Stand der Konsultationsphase

  4. Die geplante Pflicht-App: Jeder registrierte Halter soll die offizielle EU-Camping-Carbon-App installieren, die sich per Bluetooth mit der Bordelektronik verbindet und Verbrauchsdaten in Echtzeit auswertet

  5. QR-Code-Pflicht auf Campingplätzen: Anbieter mit mehr als 30 Stellplätzen müssen ab 2027 an jeder Parzelle einen QR-Code zur Abrechnung der CO₂-Gebühren anbringen

  6. Die Vorzeltflächenpauschale: Wer ein Vorzelt oder eine Markise über 12 m² hat, zahlt automatisch 0,3 Tonnen CO₂-Äquivalent pro Urlaubswoche – Begründung: „erhöhter Flächenverbrauch und Verdunstungshemmung"

  7. Hunde als „emissionsrelevante Reisemitglieder": Hunde über 20 kg schlagen mit 0,015 Tonnen CO₂ pro Urlaubswoche zu Buche

  1. Das zugespieselte EU-Dokument zur CCP Directive (Referenznummer im Dokument) als PDF

  2. Die gemeinsame Stellungnahme von Nele und Sebastian zur laufenden Konsultation (Einreichungsfrist bis Ende Juli 2026) – wird verlinkt, sobald eingereicht

Jetzt bist du gefragt!

Was denkst du: Wäre ein Camping Carbon Pass für dich als Camper ein echtes Problem – oder hältst du solche Regelungen grundsätzlich für sinnvoll? Und hast du vielleicht schon von diesem EU-Dokument gehört oder weißt du mehr darüber? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!

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  1. Sascha
    Puh... Ich gebe zu, ihr habe das bis zur Auflösung geglaubt 😂 Ganz schön fies. Aber auch bezeichnend, was man der aktuellen Politik so zutraut. Mir hat's - im Nachhinein - viel Spaß gemacht. Danke für diesen Schreck am Morgen. LG Sascha
  2. Arne
    Ich habe es bis zum Schluss geglaubt und dann erst auf den Folgentitel 01. April geschielt. Ein komischer Beigeschmack bleibt trotzdem. Politik wird für die Mehrheit gemacht. Die Mehrheit ist alt und geht vielleicht campen die werden schön in Ruhe gelassen. Förderung für junge Familien, zum Beispiel beim Eigenheim wie in den siebziger und achtziger Jahren sind vorbei.
    1. Nele Landero FloresRedaktion
      Ja, naja, wenn man so guckt, wer uns regiert... Da erstaunt es nicht, dass keine Politik für junge Menschen gemacht wird. Oder generell was Soziales. Oder überhaupt IRGENDWAS halbwegs Progressives... Ich hoffe, du hattest trotzdem ein wenig Spaß mit unserem Aprilscherz ❤️ LG Nele

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