Im Umgang mit Strom ist besondere Vorsicht geboten, andernfalls kann es gefährlich werden. Beschädigte Kabel können zu einem Brand und das Berühren von nicht isolierten Leitungen zu einem tödlichen Stromschlag führen. Daher gibt es konkrete Vorschriften, in denen geregelt ist, welche Kabel und Steckvorrichtungen verwendet werden dürfen und wie diese beschaffen sein sollten.
Die Norm DIN VDE 0100-721 bezieht sich auf die Stromversorgung von Campingfahrzeugen beim Anschluss an eine ortsfeste elektrische Anlage. Dein Wohnwagen oder Wohnmobil verfügt über eine CEE-Einspeisesteckdose. Die meisten Campingplätze haben Versorgungssäulen, in die deine CEE-Kupplung hineinpasst.
Doch viele Stellplätze nutzen Schutzkontaktstecker, auch Schukostecker genannt, oder andere landestypische Anschlüsse. Hier brauchst du einen entsprechenden Adapter, was streng genommen gegen die Vorschriften verstößt.
Hintergrund für das Verbot ist, dass durch die Verpolung des Schukosteckers auch bei einer Überlastung weiterhin Strom an den Verbraucher fließt. Das birgt die Gefahr eines Stromunfalls. Außerdem ist es wichtig, dass das verwendete Kabel mindestens der Schutzklasse IP44 entspricht und eine Länge von 25 m nicht überschreitet.
Auch sollte der Durchmesser mindestens 2,5 mm² betragen. Zur Sicherheit kann zusätzlich zum Schutz vor Außeneinwirkung eine spezielle Sicherheitsbox verwendet werden.
Strom in Wohnmobil und Wohnwagen: Stromverbrauch und Stromsparen
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Titelbild: © NikD51/ depositphotos.com

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