Inhaltsverzeichnis
- Das wichtigste: Zyklenfestigkeit und Ladezyklus
- Diese unterschiedlichen Batterietypen gibt es für dein Wohnmobil
- Wichtige Kenngrößen von Batterien
- Wie lade ich die Akkus im Wohnmobil?
- Experten im Podcast zum Thema „Elektrik und Batterien im Camper“
- Fazit und Kaufberatung:
- Wozu überhaupt eine Bordbatterie bzw. Wohnmobilbatterie?
Laptops, Smartphones, Licht und Fernseher benötigen beim Camping alle eins: Strom. Oft reichen 12 Volt, manchmal benötigen wir auch 220 Volt. Wenn du nicht am Landstrom hängst, dann kommt der benötigte Strom aus den Bordbatterien oder auch Versorgungsbatterien.
In diesem Artikel geht es um die Versorgungsbatterie in deinem Wohnraum. Solltest du nach einer Starterbatterie benötigen, hilft dir dieser Artikel nur bedingt weiter.
In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, welche unterschiedlichen Batterietypen es auf dem Markt gibt, wie sich diese unterscheiden und welche sich für dich am besten eignet. Du bekommst von mir auch Empfehlungen, welche Batterien du kaufen kannst.
Das wichtigste: Zyklenfestigkeit und Ladezyklus
Akkumulatoren werden immer wieder aufgeladen. Die Hersteller geben die Zahl der Ladezyklen oft als Wert an. Ein Ladezyklus kann Folgendes sein:
Eine Batterie wird zweimal zur Hälfte entladen und jeweils wieder vollgeladen
Eine Batterie wird um 20 % entladen und wieder geladen, danach wird sie um 30 % entladen und wieder geladen und danach um 50 % entladen und wieder geladen
Batterie wird um 100 % entladen und wieder vollgeladen
Die Zahl der Zyklen, die die Batterie "relativ unbeschadet" übersteht, nennt man Zyklenzahl. Wenn ein Hersteller 800 Ladezyklen angibt, bedeutet das, dass der Akku nach 800 Ladezyklen noch 80 % seiner Kapazität hat. Er funktioniert also danach immer noch, aber die Speicherkapazität nimmt immer weiter ab.
Bei Bordbatterien ist wichtig, dass du sie möglichst oft aufladen kannst. Denn jeder möchte, dass seine Batterien möglichst lange halten. Daher werden als Bordbatterien möglichst zyklenfeste Batterien eingesetzt. Diese Eigenschaft ist zusammen mit der Zyklustiefe entscheidend und wichtig. Wenn du dir Batterien kaufst, solltest du diese Informationen immer im Hinterkopf haben.
Diese unterschiedlichen Batterietypen gibt es für dein Wohnmobil
Batterien in Wohnmobil, Wohnwagen, Auto und auch auf Booten sind heute immer noch fast ausschließlich Blei-Säure-Batterien. Diese bestehen grundlegend aus einer positiven und einer negativen Bleiplatte sowie einer Elektrolyt-Flüssigkeit dazwischen - verdünnte Schwefelsäure (H2SO4).
Die Marketingabteilungen nutzen allerlei Begriffe, um Batterien zu bezeichnen. Versorgungsbatterie, Aufbaubatterie, Solarbatterie sind nur einige. Lass dich davon nicht täuschen. Es sind alles möglichst zyklenfeste Batterien, die es grundsätzlich in drei verschiedenen Varianten gibt:
Lithium Batterien - die modernsten Akkus. Ihnen gehört die Zukunft.
Nassbatterien - so wie eingangs beschrieben: Eine positive und negative Bleiplatte sowie verdünnte Schwefelsäure
Gelbatterien - hier sind die Bleiplatten dicker und der Elektrolyt ist in einem Gel gebunden
AGM-Batterien - bei diesen ist der Elektrolyt in einem Glasvlies gebunden.
Im Folgenden werde ich dir die einzelnen Batterietypen erklären und auch die Vor- und Nachteile auflisten.
Lithium Akkus
Diese Akkus setzen auf eine andere Technologie als die unten vorgestellten Batterien. Vielleicht ist sie dir aus deinem Smartphone bekannt. Es ist zwar nicht ganz die gleiche Technik, aber fast identisch. Im Camper kommt LiFePO4 zum Einsatz. Lithium-Eisenphosphat ausgeschrieben.
Diese Akkus sind den Blei-Säure-Versionen in jedem Bereich überlegen: Sie sind kleiner, leichter, speichern mehr Strom, lassen sich problemlos tief-entladen, laden schnell nach und sind wartungsfrei.
Mittlerweile rate ich zum Kauf einer oder mehrerer solcher LiFePO4-Akkus für dein Wohnmobil. Es gibt nur einen Grund, keine zu kaufen: wenn dein Budget sehr begrenzt ist. Während du eine 100 Ah Nassbatterie für ca. 100 Euro kaufen kannst, kostet eine 100 Ah LiFePO Batterie mindestens 400 Euro. Eine mit besserer Qualität 600 Euro und mehr.
Vorteile:
klein und leicht
wartungsfrei
problemlose Tiefenentladung möglich
keine Selbstentladung
schnelles Aufladen
Nachteile:
sehr teuer in der Anschaffung
Der hohe Kaufpreis wird durch die hohe Anzahl an Ladezyklen im Gegensatz zu normalen Nassbatterien gut ausgeglichen. Es lohnt sich also, sich mit dieser Technologie zu beschäftigen. Lithiumbatterien haben die längste Lebensdauer.
Kaufberatung Lithiumbatterie
Wenn du viel autark stehen möchtest, also ohne Landstrom, dann sind diese Batterien perfekt für dich. Sie sind nicht als Starterbatterie geeignet. Die erste Empfehlung ist eine Batterie, die einfach deine alte Batterie ersetzen kann und die beim Fiat Ducato unter dem Sitz montiert werden kann.
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Nassbatterien
Dieser Typ ist vom fast wie eine Starterbatterie aufgebaut. Unterschiede bestehen in der Dicke der Bleiplatten und der Legierung, auf der das Blei aufgetragen ist. Durch beides lässt sich die Zyklenfestigkeit der Batterie wesentlich verbessern, womit sie dann als Aufbaubatterie geeignet sind.
Werden diese Akkus allerdings zu sehr entladen, dann kommt es zur Sulfatierung. Dabei verbinden sich die Bleisulfatkristalle zu Brocken auf der Oberfläche. Dabei wird die freie Oberfläche immer geringer und die Leistung nimmt ab, da die Elektroden schlechter leiten. Diese Brocken können auch zu Boden fallen und dort zur Verschlammung führen.
Steigt der Schlamm bis zu den Elektroden, kommt es zu einem Kurzschluss. Das tritt auch auf, wenn die Akkus lange ungenutzt bleiben. Dieser Kurzschluss wird die Batterie ziemlich schnell zerstören. Nassbatterien sollten deshalb maximal zur Hälfte entladen werden. Wenn du sie weiter entlädst, dann altert der Akku wesentlich schneller und geht viel früher kaputt.
Wenn du dein Wohnmobil zum Beispiel im Winter nicht nutzt, dann schließe es an den Strom an. Moderne Ladegeräte stellen dann auf Erhaltungsladung und pflegen so die Batterie! Geht das nicht, dann lade den Akku einmal komplett voll und trenne danach alle Verbraucher ab.
Vorteile:
preiswerteste Akku-Technik
es reicht relativ einfache Ladetechnik
Nachteile:
wartungsintensiv: der Säurestand sollte regelmäßig geprüft und Wasser nachgefüllt werden
Ausgasung: im Betrieb entstehen Gase in der Batterie, die durch ein Ventil ausgeleitet werden. Dieses Gas muss auch aus dem Wohnmobil geleitet werden.
nicht auslaufsicher: die Säure könnte auslaufen. Daher muss die Batterie in einem säurefesten Behälter aufbewahrt werden.
Entladetiefe 50 % - 60 %: Nassbatterien sollten zu nicht mehr als der Hälfte entladen werden. Die Batterie muss also das doppelte der von dir benötigten Kapazität bringen.
Diese Batterien haben oft die geringste Lebensdauer, sind jedoch sehr preiswert.
Kaufempfehlung:
Mit etwas mehr Kapazität:
Oder mit 220 AH Kapazität:
Wartungsfreie Nassbatterien
Eine Abwandlung der Nassbatterie sind die VRLA-Akkumulatoren. Das heißt übersetzt "ventilgeregelte Blei-Säure-Batterie". Diese Versorgungsbatterien sind verschweißt. Sie haben nicht wie normale Starterbatterien oben kleine Deckel zum Abdrehen und Nachfüllen von Säure.
Sie haben lediglich ein Überdruckventil. Bei diesen Wohnmobilbatterien ist der Elektrolyt eingedickt und kann daher nicht so einfach herausfließen. Diese nutzen wir in unserem Wohnmobil.
Vorteile:
preiswertest Akku-Technik
es reicht relativ einfache Ladetechnik
wartungsärmer und auslaufsicher
Nachteile:
Ausgasung: auch hier können im Betrieb Gase in der Batterie entstehen, die durch ein Ventil ausgeleitet werden. Dieses Gas muss auch aus dem Wohnmobil geleitet werden.
Entladetiefe 50 % - 60 %: Nassbatterien sollten zu nicht mehr als der Hälfte entladen werden. Die Batterie muss also das doppelte der von dir benötigten Kapazität bringen.
Blei-Gel-Batterien
Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, ist bei diesen Batterien, dass Elektrolyt in einem Gel gebunden. Weiterhin haben diese Akkus dickere Platten. Daraus resultiert, dass sie Strom wesentlich länger abgeben können. Aber sie laden auch länger.
Außerdem haben Sie eine bessere Entladetiefe. Die im Akku entstehenden Gase werden durch das Gel oft am direkten Austreten gehindert. Nur eine geringe Menge gelangt durch ein Ventil nach außen. Da es sich hierbei um Knallgas handelt, sollten aber auch in der Nähe von Gel-Batterien keine Zündquellen vorhanden sein. Für die Ladung benötigt man ein spezielles Ladegerät für Gel-Batterien.
Zudem sind sie schwerer als diejenigen mit Flüssig-Elektrolyt. Hohe Temperaturen vertragen sie wesentlich besser als tiefe. Blei-Gel-Batterien sind also für Wintercamping nicht ideal. Auch als Starterbatterie sollten sie nicht eingesetzt werden, da sie große Stromentnahmen nicht mögen.
Diese Tatsache macht sie auch nicht perfekt für das Zusammenspiel mit größeren Wechselrichtern, was du beim Batteriebetrieb von 220 V-Geräten beachten solltest!
Vorteile:
fast wartungsfrei
gekapselte Bauweise: sie sind absolut dicht und laufen nicht aus
verträgt auch mal tiefere als 70 % Entladung, sollte aber zügig nachgeladen werden.
Nachteile:
spezielle Ladetechnik notwendig, um Ausgasung zu vermeiden
hohes Gewicht
AGM-Batterien
Dieser Typ ist der Versuch, die beiden oben genannten Techniken zu verbinden. Sie liegen in der Zyklenfestigkeit zwischen den Nass- und Gel-Akkus. AGM-Batterien haben eine höhere Energiedichte und können damit leichter sein. Und sie vertragen ähnlich hohe Stromentnahmen wie Nassbatterien. Bei den AGM-Batterien befindet sich der Elektrolyt in einem Glasvlies. Die Batterie selber ist gekapselt wie eine Gel-Batterie und damit auslaufsicher. Auch gast sie kaum aus.
Dieser Typ lässt sich mit höheren Spannungen als die anderen beiden laden. Man benötigt dazu jedoch ein spezielles Ladegerät, welches AGM-Batterien laden kann. Ein Temperatursensor ist Pflicht. Die Batterien reagieren allergisch auf Hitze, die nun einmal beim Ladevorgang entsteht. Durch den geringen Innenwiderstand der Batterien, bedingt durch die Bauweise, entladen sich diese kaum. Sie sind also perfekt für längere Standzeiten, in denen das Mobil ungenutzt ist.
Vorteile:
weniger empfindlich gegen Tiefenentladung als Nassbatterien
wartungsfrei
geringe Selbstentladung
Nachteile:
spezielle Ladetechnik notwendig
Wichtige Kenngrößen von Batterien
Nachdem ich dir die verschiedenen Typen von Batterien bzw. Akkumulatoren aufgezeigt habe, möchte ich jetzt noch auf ein paar wichtige Kenngrößen eingehen: die Kapazität, Ladeschlussspannung, Erhatungsspannung oder Ladeerhaltung. Entladeschlusspannung und Ruhespannung.
Kapazität der Batterien
Die verschiedenen Akkutypen haben unterschiedliche Entladetiefen:
Nassakkus: 50 %
Gel-Akkus: bis zu 70 %
AGM Akkus: bis zu 80 %
Wenn du nach Batterien schaust, werden dir Angaben wie C1, C5, C10 oder C20 begegnen. Da die Kapazität einer Batterie vom zu entnehmenden Strom abhängig ist, gibt es diese Kenngrößen. Je höher der entnommene Strom ist, desto geringer ist die verfügbare Gesamtkapazität. C1 bedeutet, dass die Gesamtkapazität innerhalb einer Stunde entnommen wird, C5, dass die Kapazität bei der vollständigen Entladung innerhalb 5 Stunden erreicht wird.
Als Beispiel die verschiedenen Kapazitätswerte für eine SBG 12-100 Gel-Batterie (100Ah):
C1 = 60,7Ah, d.h. 1 Stunde lang können 60,7A bis zur vollständigen Entladung entnommen werden
C5 = 73Ah, d.h. 5 Stunden lang können 14,6A ebenfalls bis zu vollständigen Entladung entnommen werden, d.h. die verfügbare Batteriekapazität ist um 17 % höher bei der geringeren Stromentnahme
C10 = 82Ah, d.h. 10 Stunden lang können 8,2A entnommen werden, ehe die Batterie vollständig entladen ist; die Kapazität ist jetzt bereits 26 % höher als bei einstündiger Entladung
C20 = 100Ah (der Nennwert der Batterie), jetzt können über 20 Std. 5A entnommen werden, die Kapazität der Batterie ist damit am höchsten.
Ladeschlussspannung
Die Ladeschlussspannung ist die Spannung, die während des Ladevorgangs nicht überschritten werden darf. Wird sie überschritten, kommt es zur Gitterkorrosion, was sich durch "Gasen" der Batterie bemerkbar macht. Es entsteht dabei hochexplosives "Knallgas" und die Batterie wird dauerhaft geschädigt.
Während Nassbatterien das kurzzeitige Überschreiten dieser Ladeschlussspannung noch halbwegs verkraftet, ohne sofort zerstört zu werden, reagieren AGM- und Gel-Batterien auf eine Überschreitung der Ladeschlussspannung extrem sensibel. Die Höhe der Ladeschlussspannung ist von der Batterietechnologie abhängig. Je nach Hersteller liegt sie bei 14,7V für Nassbatterien und bei 14,4V für AGM- und Gel-Batterien.
Erhaltungsspannung, Ladeerhaltung
Die Erhaltungsspannung ist die Spannung, die das Ladegerät nach dem Vollladen halten soll, um der Selbstentladung der Batterie entgegenzuwirken. Die Erhaltungsspannung ist für alle Batterietypen gleich und liegt normalerweise bei 13,7 - 13,8V.
Entladeschlussspannung
Die Entladeschlussspannung ist die Spannung, die beim Entladen nicht unterschritten werden darf. Wird die Batterie dennoch weiter entladen, kommt sie in den Bereich der Tiefentladung und wird geschädigt.
Ruhespannung
Die Ruhespannung ist die Spannung, die an der Batterie gemessen werden kann, nachdem mindestens 4 Stunden seit dem letzten Ladevorgang oder der letzten Entladung vergangen sind. Sie ist ein ungefähres Maß für den Ladezustand der Batterie.
Wie lade ich die Akkus im Wohnmobil?
Um die Aufbaubatterien zu laden, gibt es mehrere Wege:
Stromgenerator: Die meisten Stromgeneratoren sind leider sehr laut und damit extrem nervig für einen selbst und für die Nachbarn. Außerdem liefert so ein Generator oft nur etwas mehr als 12 Volt. Das reicht nicht um die Batterien voll zu laden.
Landstrom: Fast alle Wohnmobile laden die Aufbaubatterien automatisch, wenn Landstrom angeschlossen wird.
Lichtmaschine: Die Lichtmaschine lädt sowohl die Starterbatterie als auch die Versorgungsbatterie. Das funktioniert oft allerdings nicht wie gewünscht. Denn ist die Starterbatterie voll, kriegt auch die Versorgungsbatterie nur noch wenig Strom. Außerdem verringern die oft zu dünnen Kabel die Spannung unter 14 Volt. Damit wird die Wohnmobilbatterie niemals voll. Hier helfen Batterie Booster. Diese transformieren die Spannung wieder hoch auf 14,4 Volt. Außerdem fordern sie von der Lichtmaschine konstant hohen Strom. Damit werden die Aufbau-Akkus bei längeren Fahrten voll geladen.
Solarstrom: Solarmodul(e) auf dem Dach, dazu Laderegler und Kabel und schon laden sich die Batterien sobald die Sonne scheint. Diesen Weg nutzen wir und können damit unbegrenzt frei stehen, sogar wenn mal ein paar Regentage dabei sind. Wie das geht habe ich im Artikel Solarmodul auf dem Wohnmobil beschrieben.
Experten im Podcast zum Thema „Elektrik und Batterien im Camper“
Auch in unserem Podcast stehen Elektrik und Batterien im Fokus. In diesen beiden Folgen sprechen Nele und Sebastian über das Thema "Elektrik für Anfänger – Batterien im Camper" und "Elektrik für Anfänger – Zusammenfassung". Sie tauschen sich über Erfahrungen aus, geben Informationen und Tipps. Hör doch mal rein:
Fazit und Kaufberatung:
Der wichtigste Tipp: Kaufe niemals eine Starterbatterie als Aufbaubatterie.
Ich habe im Artikel oben erklärt, wieso. Ich würde heute immer zu einer LiFePo oder Lithiumbatterie raten. Die folgenden Batterien ersetzen einfach deine alte. Die notwendige Ladetechnik und das Batteriemanagement sind schon eingebaut:
100 Ah:
Oder 200 Ah:
Wenn du nur ein kleines Budget zur Verfügung hast, dann ist sicher eine klassische, zyklenfeste, wartungsfreie Nassbatterie das Richtige für dich. Das Gleiche gilt, wenn du keine besonderen Anforderungen an die Batterie hast und dein Wohnmobil oft bewegt wird. Folgende Produkte empfehle ich dir:
Mit etwas mehr Kapazität:
Oder mit 220 AH Kapazität:
Betreibst du einen Wechselrichter im Wohnmobil, dann empfehle ich dir eine Blei-Gel-Batterie. Folgende kann ich empfehlen:
Wenn dein Wohnmobil öfter steht, weil du es nur für den Urlaub benötigst, dann wäre ein AGM Batterie das Richtige für dich.
Mit 75Ah:
Mit 100 Ah:
Mit 240 Ah:
Abschließend noch der Hinweis: Achte beim Kaufen darauf, ob die Pole so angeordnet sind, wie bei deiner alten Batterie und ob die Größe auch gleich ist.
Wozu überhaupt eine Bordbatterie bzw. Wohnmobilbatterie?
Fast jedes Wohnmobil hat mindestens zwei Batterien an Bord. Eine befindet sich im Motorraum, das ist die Starterbatterie. Diese versorgt den Anlasser und das Licht im Fahrerhaus. Ebenso wird das Radio und andere Verbraucher vorn im Wohnmobil von dieser Batterie betrieben. Beim Anlassen wird sehr kurz ein hoher Strom aus der Batterie gezogen.
Sobald der Motor läuft, wird alles von der Lichtmaschine versorgt und kein Strom mehr entnommen. Dieser Akku (nichts anderes sind die Batterien im Wohnmobil), ist also dafür gemacht, wenige Sekunden hunderte Ampere zu liefern. Diese Batterien haben einen flachen Zyklus. Sie sollten nur 10-20 Prozent ihrer Kapazität entladen werden. Um die verschiedenen Verbraucher im Wohnmobilaufbau wie Licht, Wasserpumpe, Fernseher, Sat-Anlage mit Strom zu versorgen, ist dies nicht die richtige Batterie.
Wenn mal kein Stromanschluss in der Nähe ist, benötigst du dafür eine Wohnmobilbatterie, die über einen längeren Zeitraum Strom liefert und auch mal nicht vollgeladen werden muss. Und genau deshalb gibt es extra Versorgungsbatterien im Wohnmobil. Diese Batterien sind dafür gemacht, viele Stunden lang wenige Ampere zu liefern. Diese Akkus haben einen tiefen Zyklus. Sie können zwischen 50 und 80 Prozent ihrer Kapazität entladen werden.

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